Tasmanien - da wo der Pfeffer wächst

Tasmaniens Pflanzenwelt ist reich an Besonderheiten. Tasmanischer Pfeffer, wissenschaftlich Drimys lanceolata,(Poir.) Baill., aus der Familie der Winteraceae erfreut sich in kulinarischen Kreisen steigender Beliebtheit.

Die Pflanze wächst im Gegensatz zum gewöhnlichen Pfeffer, der überwiegend in tropischen Regionen Südost-Asiens angebaut wird, in einigen der unwirtlichsten Gegenden Tasmaniens, so zum Beispiel oberhalb der Baumgrenze, auf dem Gipfelplateau des 1200 Meter hohen Mt. Wellington.

Dort erreicht die Pflanze nur maximal einen halben Meter Höhe, während sie in tiefer gelegenen Regionen stattliche zwei Meter messen kann. Auffällig sind ihre roten, einjährigen Triebe, ihr kompakter Wuchs und die ledrigen Blätter.

Die Blütezeit liegt im zeitigen Frühjahr, also etwa im Oktober auf der südlichen Halbkugel. Die schwarzblauen Früchte erscheinen im Spätsommer und färben sich während der Reife vollkommen schwarz.
Durch die gestiegene Nachfrage bewegt sich der Export des tasmanischen Pfeffers mittlerweile schon im Tonnenbereich, Tendenz steigend.
 

Geerntet werden nicht nur die Samen. Da sämtliche Teile der Pflanze dieses scharf-würzige Aroma besitzen, werden auch Blätter, Triebe und Knospen geerntet.

In der Küche findet der tasmanische Pfeffer immer mehr Anhänger. Pfefferliebhaber schätzen die würzige, und zunächst süße, nach Nadelbaum schmeckende Note, bevor die eigentlichen pfeffrigen Bestandteile in den Vordergrund treten.

Am liebsten verwende ich den tasmanischen Pfeffer zum Würzen von geschmortem, oder auf richtigem Feuer gegrillten Rindfleisch vom ordentlich abgehangenen, schwarzen Angus- oder vom Wagyu Rind.



Reise-Angebote :: Tasmanien-Info :: Preise :: Kontakt :: Empfehlungen :: Über mich ::

Impressum, Allgemeine Vertrags- und Reisebedingungen, Datenschutz
© 2010-2017 by Rainer Oberle •  tasmanien-reiseservice@westnet.com.au
Startseite nach oben