Tasmanien brennt - könnte man meinen ::

Tasmanien macht zur Zeit Schlagzeilen,-leider die falschen. Tatsache ist, dass mehrere tausend Hektar in Tasmanien in Flammen stehen. Tatsache ist auch, dass über 100 Häuser abgebrannt sind, und in einigen Regionen die Menschen evakuiert werden mussten. Insbesondere in der Region um Port Arthur, und dem kleinen Ort Dunalley, der nahezu verwüstet wurde. Es gibt somit Einschränkungen bei Reisen in bestimmte Regionen. Und das wird auch noch eine Zeit so bleiben.

Eine unbequeme Erkenntnis, die von offizieller Seite herunter gespielt wird. Genauso unbequem waren die Warnungen von Fachleuten, die vor einem erneuten, großen Buschfeuer, nach dem 1967er Buschfeuer warnten, dass noch viel verheerendere Auswirkungen hatte, und bei dem an die 70 Menschen umkamen. Es war salopp ausgedrückt wieder mal an der Zeit. Die großen Buschbrände wiederholen sich im 40 bis 50 Jahre Rhytmus. Dies ist bekannt.

Das bisher keine Menschenleben zu beklagen sind verdanken wir dem Umstand, dass man aus dem Desaster von 1967 viel gelernt hat. Die Einrichtung von Feuerschneisen, und vor allem die Aufklärung der Bevölkerung was im Falle eines Brandes zu tun sei zeigt Wirkung. Moderne Kommunikationstechnologie erleichtert die kurzfristige Verbreitung von Informationen. Schon zu Beginn der Brände fand sich eine entsprechende Nachricht auf meinem Mobiltelefon.

Das Feuer gehört zu Australien wie die Koalas. Über Jahrmillionen hat es die Landschaft, die Flora und Fauna geprägt. Katastrophenartig wird es erst, wenn Menschenleben und Häuser betroffen sind. Und manchmal stellt sich heraus, dass Siedlungen am falschen Ort und unter Missachtung der bekannten Sicherungsmassnahmen gebaut und bewohnt wurden.



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