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Tasmanien aus der Vogelperspektive - Winterreise 2012
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von Rainer Oberle


Fotogalerie Fliegen Tasmanien ::
Tasmanien aus der Vogelperspektive ::

Es gibt kein geeigneteres Transportmittel um die großartigen und abwechslungsreichen Landschaften Tasmaniens besser zu erkunden als das Flugzeug. Nach mehreren tausend Kilometern, die ich auf den Straßen Tasmaniens zurückgelegt habe, eröffnet sich für mich immer wieder eine neue Dimension, wenn ich Tasmanien aus dem Flugzeugcockpit betrachten kann.

Ich behaupte sogar, dass man Tasmanien nur verstehen kann, wenn man es einmal von oben betrachtet hat. Das Klima, die Vegetation, und nicht zuletzt die ganze Entstehungsgeschichte hängt mit dieser eigenwilligen Topographie Tasmaniens zusammen.

Die Flüge in den unberührten, über 600 000 ha großen Südwest-Nationalpark und entlang der fast unbewohnten Westküste vermitteln ein Gefühl grenzenloser Freiheit. Gerade für Tasmanien-Kurzaufenthalte, wie z.B. Kreuzfahrtschiff-Reisende bieten sich verschiedene Destinationen mit kurzem Zwischenstopp an.

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Bathurst Harbour
Bathurst Harbour ist das Mekka der Wanderer und Vogelkundler. An der Westküste, bei Port Davey gelegen, und nur mit dem Boot oder dem Flugzeug erreichbar, ist es der Ausgangspunkt für mehrtägige Wanderungen und Vogelbeobachtungen. Nur etwa 50 Brutpaare des Orange-bellied Parrots finden sich noch weltweit. In den ausgedehnten, küstennahen Graslandschaften um Bathurst Harbour brüten diese seltenen Vögel noch. Eine eigens eingerichtete Observationshütte erlaubt den Besuchern diese äußerst seltenen Vögel zu beobachten. Nur wenige Stunden zu Fuß vom Landeplatz in Melaleuca entfernt gibt es eine weitere, weltweit einzigartige Besonderheit. Eine Pflanze names Lomatia tasmanica W. M. Curtis (Kings Holly) gilt mit 43000 Jahren als älteste, lebende Pflanze auf der Erde. Diese beiden Beispiele machen deutlich wie einzigartig dieser Landstrich ist. Die Flugzeit von Hobart aus beträgt eine knappe Stunde. Im Idealfall, wenn es das Wetter zulässt, fliegen wir die Route als Rundflug, vorbei am Federation Peak und der Arthurs Range auf dem Hinweg, und entlang der Küste zurück. Die Aussichten bei entsprechendem Wetter sind nicht zu übertreffen.
Maria Island
Etwa 20 Minuten dauert der Flug von Hobart nach Maria Island an der sonnen verwöhnten Ostküste. Die Piste in Darlington ist ein herrlicher Ausgangspunkt für Wanderungen zu den nahe gelegenen Fossil Cliffs, zu der ehemaligen Strafkolonie, oder für ein Picknick mit 270° Rundumblick auf die Tasman Sea. Maria Island besitzt eine wechselhafte und interessante Geschichte. Zum Zentrum der Insel, der ehemaligen Strafkolonie, sind es nur ein paar Minuten zu Fuß vom Landeplatz aus. Es gibt weder Straßen noch Autos. Für extrem abenteuerlustige bietet sich auch die Gelegenheit zum Schnorcheln im kristallklaren Meerwasser.
Lagoon Bay
Eine ähnliche Flugzeit von etwa 20 Minuten, trennt Hobart vom Landeplatz Lagoon Bay auf der Forester Peninsula. Die Gegend bietet spektakuläre Ausblicke auf die Marion Bay im Norden, Pirates Bay und Port Arthur im Süden. Ein Picknick und Wanderungen am Strand gehören zum festen Bestandteil dieser unvergesslichen Tour. Lagoon Bay ist nur mit dem Flugzeug oder mit dem Boot erreichbar, da der Landeplatz auf einem Privatgrundstück liegt und für den öffentlichen Verkehr gesperrt ist.
Bruny Island
In etwa 15 Flugminuten von Hobart aus in Richtung Süden ist man auf dem Landeplatz von Bruny Island. Ein kilometerweiter Sandstrand erstreckt sich entlang des Landeplatzes und bildet einen Teil der Adventure Bay. Ein idealer Platz für Picknick und Strandwanderungen. Wer etwas mehr Zeit mitbringt findet dort auch ideale Bedingungen zum Fischen und Schnorcheln. Es gibt zudem einen Busservice, der die Gäste zum südlichen Ende der Adventure Bay bringt, um von dort eines der Boote für eine Bruny Island Cruise zu besteigen. Die Abflugzeiten von Hobart aus können auf die Ablegezeiten (im Sommer zweimal täglich) abgestimmt werden. Die Bootsfahrten zählen zu den Höhepunkten einer Tasmanienreise. Die 900PS starken Schlauch/Aluminumboote sind Spezialanfertigungen. Man bezeichnet sie auch als "Allradfahrzeuge der Ozeane". Sie ermöglichen spektakuläre Begegnungen mit Albatrossen, Seeadlern, Delphinen, Pelzrobben und vielem mehr. Die Steilküsten von Süd-Bruny Island zählen zu den höchsten in ganz Australien. Die Fahrt dauert etwa drei Stunden.
Strahan
Etwa eine Stunde dauert der Flug von Hobart nach Strahan an der Westküste. Der Flug führt zunächst am Derwent River entlang. Beim Örtchen Ouse beginnen die Western Tiers, dem zentralen Gebirge mit grandiosen Schluchten. Das Frenchmans Cap 1447m hoch, eine Felsformation geformt wie eine Jakobinermütze, ist ein Wahrzeichen der Region. Beim Anflug auf Strahan überquert man den Macquarie Harbour, mit einer Wasserfläche etwa zweieinhalb mal so groß wie Sydney Harbour. In dieses Becken mündet einer der größten Flüsse Tasmaniens, der Gordon River. Von Strahan aus bietet World Heritage Cruises Fahrten mit dem Luxus-Katamaran Eagle. Die Route führt zunächst über Macquarie Harbour nach Hells Gate, dem Eingang von Macquarie Harbour und ein Stück weit aufs offene Meer. Die Ocean Beach, bekannt für ihre spektakulären Sonnenuntergänge und Seevögel-Kolonien, erstreckt sich 33km weit von Hells Gate nach Norden. Ein Besuch auf Sarah-Island, der ersten Strafkolonie Tasmaniens, und eine einstündige, unterhaltsame Führung stehen als nächstes auf dem Programm. Bis zur Mündung des Gordon River ist es nun nicht mehr weit. Während die Eagle mit maximal 5 Knoten Geschwindigkeit den Gordon River hinauffährt wird ein exquisites Buffet serviert. Bei Heritage Landing legt die Eagle an. Dort wurde ein etwa 700m langer Steg in den temperierten Regenwald gebaut, der Ihnen ermöglicht diese Waldgesellschaft aus nächster Nähe zu betrachten. Man findet dort unter anderem eine etwa 3000 Jahre alte Huon Pine (Lagarostrobos franklinii) (Hook.f.) Quinn. Eine Nadelbaumart, die nur auf Tasmanien, an wenigen, ausgesuchten Stellen wächst.






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