Kunstszene in Tasmanien-Ein Blick nach Fleurtys ::

Tasmanien ist bekannt für seine rege Kunstszene, und dies nicht erst seit der Eröffnung von MONA. Ein tasmanisches Symphonieorchester, Theater-, Film- und Musikproduktionen, sowie eine Vielzahl kleinerer, privater Gallerien in Tasmanien im allgemeinen und speziell in Hobart belegen dies eindringlich.

Tasmanien hatte schon immer eine große Anziehungskraft für Künstler die malerisch, bildhauerisch oder schriftstellerisch tätig sind. Die raue Schönheit der tasmanischen Wildnis, und der besondere Lebensstil scheinen eine magische Kraft auf geistig-schöpferische Menschen auszuüben.

Fleurtys ist eine interessante Mischung aus einem Wirtschaftbetrieb in dem ätherische Öle destilliert werden (inklusive dem Anbau der dazu benötigten Pflanzen), Schnittblumen angezogen werden (vornehmlich Iris), tasmanischer Pfeffer angebaut wird (Van Diemens Pepper), und ein kleinens Cafe betrieben wird.

Chris Read, studierter Biologe und Tausendsassa in Sachen Grün ist der Eigentümer von Fleurtys. Seinem Ehrgeiz und Ideenreichtum ist es zu verdanken, dass das mehrere Hektar große Grundstück in der Nähe von Middleton, 30 Autominuten südlich von Hobart, nicht schon längst in die Finger von Spekulanten geraten ist. Jedes Jahr von Mai bis Juni gibt es im Rahmen eines Wettbewerbes eine Skulpturenschau bei Fleurtys. Die Objekte, einige mehrere Meter groß, sind entlang eines eigens gestalteten Pfades über das Gelände verteilt, und fügen sich oft harmonisch in die entsprechende Vegetation ein. Umgekehrt setzt ein bewusst gewählter, starker Kontrast die Skulptur erst Recht in Szene. 25 Objekte stehen dieses Jahr im Wettbewerb und konkurrieren um die Gunst der Besucher.

Meine Favoriten dieses Jahr sind:

Hobarticus, The Mystic Adventurer Künstler: Shenandoah Forest (Foto unten)

Lift Künstler: Chris Atkinson + Jim Maidment (Foto oben)

A View from a Frond Künstler: Simon Pankhurst (Foto Mitte)

Der Name Fleurtys geht übrigens auf Charles Fleurty zurück, der 1812 nach Van Diemens Land deportiert wurde. Fleurty wird als interessanter Charakter beschrieben, der sich auch nach seiner Deportation oft auf der falschen Seite des Gesetzes fand, wie aus den wenigen Aufzeichnungen hervorgeht. Nichtsdestotrotz sind einige Ortsnamen um Middleton nach ihm benannt, da er als einer der ersten diese Gegend im Zuge seiner Tätigkeit als Holzfäller und Säger erkundete.

Mehr über Fleurtys unter:
www.fleurtys.com.au



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